Das Rennen hat begonnen und damit ist zumindest einmal die Nervosität der letzten Stunden bei allen Crewmitgliedern dem Rennfieber gewichen. Ein Fieber das im wahrsten Sinne des Wortes ansteckend ist, den diesem Rennfieber kann sich kaum jemand entziehen. Egal welches Team man entlang der Rennstrecke beobachtet überall herrscht nun hektisches treiben.
Während die Fahrer nun eigentlich nur mehr eines zu tun haben, nämlich so lange und so schnell Rad zu fahren wie es für sie möglich ist, muss die Crew die Versorgung der Piloten sicherstellen.
Eine Aufgabe die sowohl die Pacecar-Besatzung als auch die Crew im Wohnmobil während der 5000 Tausend Kilometer langen Fahrt durch die USA bis aufs letzte fordert.
So muss der Biker, um den beim Radfahren enormen Energieverbaruch aus zu gleichen ständig Nahrung zuführen. Jede halbe Stunde wird Gerhard Gulewicz daher vom Pacecar aus mit Essen und Getränken versorgt. Daneben hat die Pacecar-Besatzung aber auch die Aufgabe den 42 jährigen Bad Ischler immer bei Laune zu halten. Jetzt in der Anfangsphase des Rennens ist das noch nicht das große Problem aber man kann sich vorstellen, dass das mit Fortdauer des Rennens immer schwieriger werden wird.
Auch wir im Medienfahrzeug kamen in den ersten Stunden des Rennens ganz schön ins schwitzen. Zum einen weil wir gleich zu Beginn mit der Sonora Wüste eine der heißesten gegenden Amerikas durchquerten, es hatte heute Nachmittag rund 45 Grad, zum anderen aber auch weil wir ziemlich viel zu tun hatten. Bilder für zwei Fernsehgeschichten mussten gedreht werden und die beiden Geschichten mussten bzw. müssen, sind nämlich gerade in Arbeit, auch noch produziert werden.
Bei 35 Grad im Auto am Laptop zu schneiden und zu arbeiten ist wahrlich alles andere als ein Zuckerschlecken, aber was tut man nicht alles um beim härtesten und längsten Radrennen der Welt zumindest als Crewmitglied hoffentlich einmal auf dem Podest zu stehen.







