50h Stunden RAAM und alles läuft nach Plan

Mehr als 50 Stunden sind seit dem Start des Race Across America 2010 mittlerweile schon vergangen, und Gerhard Gulewicz hat dabei bereits mehr als 900 der etwas mehr als 3000 Tausend Meilen hinter sich gebracht.

900 Meilen die uns mittlerweile bis nach Colorado gebracht haben wo es in den nächsten 24 Stunden nicht weniger als 3 Dreitausend Meter Hohe Pässe zu überwinden gilt. Pässe die dem Bad Ischler Gerhard Gulewicz mehr liegen sollten, als die in den ersten zweieinhalb Tagen andauernde Hitze.

Diese Hitze, in dem Wüstengebieten rund um das heute durchquerte Monument Valley gab es heute erneut dreißig Grad und mehr, bedeutet für denn die Kälte gewohnten Bad Ischler eine Tortour, die seines gleichen sucht.

Nichts desto trotz ist der 43 jährige weiterhin ausgezeichnet unterwegs. Den Fahrplan den sein Sportmediziner Dr. Helmuth Ocenasek vor dem Start ausgegeben hat konnte der Bad Ischler bis ins kleinste Detail einhalten. So liegt der Mann aus dem Salzkammergut zur Zeit auf dem ausgezeichneten zweiten Platz. Der Rückstand auf den vierfachen RAAM Sieger Jure Robic beträgt nach 14 von 52 Zeitstationen gerade einmal 1 Stunde und 45 Sekunden. Da das Rennen noch lange ist, sind alle im Team noch sehr zuversichtlich das man den Slowenen an der Spitze des Rennens noch gefährden kann.

Einen kleinen negativ Punkt gibt es vom heutigen dritten Tag aber dennoch zu vermelden. Mit dem Monument Valley blieb uns heute einer der schönsten und wohl auch am beeindruckensten Streckenteil im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkel verborgen. Da Gerhard Gulewicz um rund 3 Stunden schneller unterwegs ist als zunächst geplant, durchquerten wir diesen landschaftlich so herrlichen Teil der USA noch in der Nacht und die ist im nördlichen Teil des Bundesstaat Arizona wegen der fehlenden Zivilisation so schwarz das man fast nicht einmal mehr die Hand vor den Augen sieht.

Schade, aber auch die Landschaft des südlichen UTAH hat heute seine Reize, wie auch der Beginn der Rocky Mountains in Colorado.