Es ist vollbracht!

9 Tage 12 Stunden und 51 Minuten

Wir sind im Ziel in Annapolis, das RAAM 2010 ist Geschichte.

Es war ein Rennen das für Gerhard Gulewicz und seine Mannschaft aus zwei Abschnitten bestand.

Der erste Teil brachte uns 2000 Meilen weit von Oceanside bis nach Missouri, es lief alles wie geschmiert, Gerhard fuhr ein ausgezeichnetes Rennen blieb in Reichweite des Slowenen Jure Robic und die Stimmung in Team war ausgezeichnet. Was dann in einer dieses ominösen RAAM-Nächte passierte wird wohl nie so richtig ans Tageslicht kommen. Feststeht, der 43 jährige Bad Ischler wollte rund 1000 Meilen vor dem Ziel mit dem Angriff auf den mittlerweile 5 fachen RAAM Sieger Jure Robic beginnen.

Fakt ist aber auch das sich dieser Angriff zumindest auf den Durchgangszeiten bei den Time Stations nie bemerkbar machte. Warum dieser geplante Angriff ergebnislos verpuffte wird wohl für immer eines der vielen Geheimnisse dieses extremen Radrennens bleiben.

Einmal mehr hat sich aber bewahrheitet was RAAM Größen wie der 3 fache Gewinner Wolfgang Fasching aus Oberösterreich schon des öfteren erklärten: „Man kann das RACE ACROSS AMERCIA so oft fahren wie man will, man wird im Verlauf dieses Rennens immer wieder vor neue Probleme gestellt werden. Das RAAM ist einzigartig.“

Für Alex Limberger und mich heißt es nun wieder einmal Abschied nehmen vom Flair des härtesten Radrennens der Welt. Ein Flair das wir nun bereits zum vierten Mal genießen durften.

Es ist ein Flair das süchtig machen kann, es ist aber auch ein Flair von dem man irgend wann einmal genug hat. Bei uns scheint dieser Punkt nun endgültig gekommen zu sein. Wobei natürlich nicht auszuschließen ist das uns die Droge RACE ACROSS AMERICA nicht schon in wenigen Wochen wieder einholt.

So keep on Racing 2011!